Repowering

Beim Repowering werden alte Windenergieanlagen durch neue, leistungsstärkere Anlagen ersetzt. Die neue Anlage kann entweder am selben Standort oder an einem anderen Platz im selben oder benachbarten Landkreis aufgestellt werden. Die alten Windenergieanlagen werden in der Regel verkauft, um zum Beispiel im Ausland weiterbetrieben zu werden.

Seit 2009 profitieren neue Anlagen, die im Austausch (Repowering) für alte Anlagen errichtet wurden, von dem Repowering-Bonus. Die Landeigentümer, Kommunen und Betreiber erhalten dabei nicht nur einen höheren Stromertrag, durch die weitaus effizientere Anlage, sondern auch eine höhere Vergütung.

Das Bild zeigt eine Enercon E-40 aus dem Baujahr 1999 die durch eine Vestas V112 ersetzt wurde. Dabei wurde die Generatorleistung um das 5-fache, die Turmhöhe um das 1,5-fache und der Rotor um das 1,8-fache erhöht. Lag die Gesamthöhe der alten Anlage bei 68 Metern, so liegt die der neuen bei 175 Metern. Die Steigerung der Dimensionen hat die Produktion um das 11-fache von 800 MWh auf 9.500 MWh erhöht. Konnten vorher 500 Personen im Jahr mit Strom versorgt werden, so sind es mit der neuen Anlage 6.300 Personen.

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